Inhalt 1. Datenbanken entwickeln 2. Die Struktur von PNAT 3. Die Startseite von PNAT
4. Die Datenbankmasken - Übersicht 5. Die einzelnen Dateien 6. Der "Parser"
PNAT ist eine abfrageorientiertes Datenbankprogramm für die zytogenetische Pränataldiagnostik. Später sollen weitere Parameter wie zB. DNA-Diagnostik, FISH etc. dazukommen. Ähnliche Anwendungen für die postnatale Diagnostik und genetische Beratung werden im Laufe der Zeit entwickelt.
In der Datenbank Pränatal.mdb werden die Datensätze gespeichert; ferner enthält die Datenbank die bereits compilierten SQL-Abfragen. Über das separate Anwendungsprogramm PNATxx.DOC werden die Datensätze bearbeitet (xx steht für die Versionsnummer).
Zum Drucken können vom Anwender nach Belieben Dokumentvorlagen (*.DOT) erstellt werden. Diese *.DOT - Dateien enthalten Platzhalter für Feldwerte oder Anweisungen, die vom Anwendungsprogramm beim Drucken ausgewertet werden.
Enthält z.B. eine Dokumentvorlage die Zeile
berichten wir Ihnen über Ihre Patientin, Frau ^F Vorname~ ^F Name~, geb. am ^F geb~,
so erscheint in dem generierten Dokument die Zeile
berichten wir Ihnen über Ihre Patientin, Frau Marta Mustermann, geb. am 12.12.1960,
wenn der Datensatz von Frau Mustermann gerade angezeigt wird.
Anweisungen erlauben auch das Rechnen in Dokumenten. Z. B. kann das rechnerische Schwangerschaftsalter als (gerundete) Differenz zwischen Ankunftsdatum und Letzter Regel in Wochen ausgegeben werden - z.B. für das Labor - Eingangsblatt.
Aber PNATxx.DOC ist doch eine Word Datei ?
In Word konnte bereits früher programmiert werden; allerdings
nur in WordBasic. Diese Makrosprache war wohl nur für die
Masochisten unter den Programmierern gedacht. Seit Office97 besitzt
Word eine neue Programmiersprache, nämlich VBA (Visual
Basic für Anwendungen). In VBA läßt sich einigermaßen
vernünftig programmieren. Es ähnelt in seiner Benutzeroberfläche
der Programmiersprache Visual Basic 6 (VB 6).
In VBA läßt sich ebenso wie z.B. in Visual Basic 6 ein Datenbankprogramm schreiben. Aus Anwendersicht ergeben sich folgende Vorteile:
Natürlich gibt es auch Nachteile, die aber den Anwender kaum betreffen:
Basic ist eine scheußliche Sprache - daran hat sich in den letzten 20 Jahren nicht viel geändert. Zwar ist jetzt auch VB(A) "objekt - orientiert" mit der Möglichkeit, Klassen zu erstellen. Aber es fehlt die Möglichkeit, Subklassen zu bilden, wie z.B. in Smalltalk oder Java. Trotz eines modularen Aufbaus werden Programme sehr schnell unübersichtlich und dadurch schwer zu warten. Auch kann nicht "unter die Oberfläche" von VB(A) gesehen werden; manche Funktionen erschließen sich nur durch Versuch und Irrtum.
Sicher lassen sich auch in Basic gute Programme schreiben; aber es ist in Basic ungleich schwieriger als in "echten" objekt-orientierten Sprachen wie Java oder Smalltalk, Programme gut zu schreiben. Davon zeugt ein Unzahl von Büchern, die vorgeben, Programmieren in Basic zu lehren ...
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Die PNAT - Demoversion ist voll funktionsfähig, aber - im Demo-Modus - auf maximal 30 Datensätze beschränkt.